Stichwort: Comics

13. Oktober 2015

Wer kommt zur Frankfurter Buchmesse?

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Mein ca. 9 Jahre altes Passfoto aus dem Automaten im Mercado-Einkaufszentrum in Altona hat es auf die Veranstaltungs-Ankündigung des Coppenrath-Verlags geschafft. Timo ist zwar nicht mit abgebildet (dabei hätte er auch sehr lustige alte Passfotos gehabt), kommt aber natürlich trotzdem mit! Ich muss nämlich live zeichnen und wäre ohne ihn gar nicht in der Lage, unser altes Zeichentablett (etwa genauso alt wie das Passfoto, aber schon mit Akku kaputt) an den Beamer anzuschließen, den die Messe hoffentlich bereit stellen wird. Das ist noch nicht ganz klar. Es wird also spannend … Und während ich also hoffentlich nicht all zu krakelig in riesengroß übertragen vor mich hinscribble, liest die wunderbare Antje Szillat aus dem 1. Band der Kinderbuchreihe „Hier kommt Ricky“ vor, die wir zusammen wuppen^^ Wir freuen uns über jeden, der zur Lesung & Zeichensession kommt:

Freitag, den 16. Oktober 2015, 14:30 – 15:00 Uhr, Bühne im Kinderbuch-Zentrum, Halle 3.0 Stand K137

Außerdem schwirren Timo und ich am Samstag, den 17. Oktober auf der Comic-Satellit herum, wo ihr uns von 12:00 – 15:00 Uhr vermutlicher Weise im Feinstaub oder in der Rösterei treffen könnt – genau wissen wir das auch noch nicht – auch das wird also spannend /-) So wie wir unseren Standort wissen, twittern wir das. Wir haben selbstgemachte Comics, Kalender, Postkarten und sowas mit und freuen uns auch da über jeden, der vorbei schaut, ein bisschen mit uns plaudert und sich eine kleine Zeichnung abholen möchte :)

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15. Februar 2014

Hunger auf Comics?

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Heute kommt unser Comic mal aus der Küche :) Kochcomics gibt es ja im Gegensatz zu Kochbüchern noch recht selten – aber es gibt sie: „Kann denn Kochen Sünde sein“ von Guillaume Long ist sogar ein ganzes (sehr empfehlenswertes) Comic-Kochbuch (natürlich aus Frankreich). Kleinere Comics zum Thema „Essen & Trinken“ oder „Rezept“ tauchen aber auch in der deutschen Comiclandschaft immer mal wieder auf,  z.B. bei Tim DinterBeetlebumFlix, Sarah Burrini oder natürlich beim heutigen Comic-Collab^^ Das Thema hat uns auf jeden Fall Appetit auf mehr gemacht, daher gibt es hier in etwa 14 Tagen noch einen Comic dazu, also schaut doch Anfang März mal wieder vorbei :)

Prolog

Comics. Diese Form der Literatur hat es hierzulande nach wie vor nicht leicht. Auch wenn neue Stilrichtungen oder Gattungen (zuletzt Graphic Novels oder Webcomics) in den letzten Jahren frischen Wind in dieses Genre brachten, hat sich die allgemeine Wertschätzung dafür nur wenig gebessert und es ist nach wie vor kaum lukrativ, hauptberuflich als Comiczeichner zu arbeiten. Comiczeichnen muss man sich leisten können, denn je nach Art, Stil oder Inhalt sind Comics häufig sehr aufwändig in der Produktion.

Trotzdem gibt es erfreulicher Weise viele tolle Comics und diese sind für viele Illustratoren der Grund für ihren beruflichen Werdegang. So auch für Stew, die sich in frühester Kindheit beim Lesen einer Bildergeschichte von e.o.plauen (Vater und Sohn) eine lebenslange Affinität zu Comics einhandelte – im Gegensatz zu Timo, der sich als Kind beim Konsumieren von Zeichentrickserien mit dem Illustrationsvirus infizierte.

Und obwohl viele unserer Projekte immer wieder das Gebiet der Comics schneiden, gab es „das eine, große“ Comicprojekt bisher noch nicht. Stattdessen zeichnen wir hier und da mal ein paar Panels, dort mal eine Sprechblase, selten eine ganze Comicseite. Was schade ist, denn wir würden gerne viel mehr Comics machen …


Gezeichnet in Erlangen um 2002, wahrscheinlich in einer Vollmondnacht.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder kleine Szenen aus dem erlebten (oder auch fiktiven) Alltag, die als Minicomic notiert werden – und das schon seit einer ganzen Weile. Wir können uns Comics nun mal schlecht verkneifen! Und da dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch unser Leben lang so bleiben wird, gibt es auf Illustrie eine Rubrik für diese semi-realistisch-fiktiven Autobio-Comics:

In losen Zusammenhängen, persönlich, den (Berufs-)Alltag beleuchtend, tagebuchartig – aber nicht täglich, sondern immer nur dann, wenn wir es uns zeitlich eben leisten können. Und natürlich, wenn sich etwas lohnt, erzählt zu werden (was übrigens so ca. 3-10 mal am Tag der Fall wäre)!

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Update 01: Irgendwann waren im Laufe der Jahre dann doch so viele Minicomics zusammen gekommen, dass wir 2014 ein kleines Comicbüchlein namens „Unkraut und Rüben“ selbst gedruckt, herausgebracht und hauptsächlich auf dem Comicsalon Erlangen verkauft haben. Dabei enthält das Heft nicht nur die hier auf der Website bis 2014 gesammelten Comics, sondern auch ca. 10 zusätzliche Seiten, die nur in „Unkraut und Rüben“ enthalten sind. Wer ein solches Heft haben möchte, kann dies gerne direkt über www.kwimbi.de bestellen oder  – falls es dort nicht mehr erhältlich sein sollte – uns eine Email schicken.